Bericht von Via Claudia

1. Tag. Ziel Thoesens: 134 km, 17.12 kmh, 1505 HM, 7:49 Zeit
Wir Karin (Sexy), Hetti (Black Beauty) und ich (XT) beschlossen eine Alpenüberquerung (Via Claudia) an des Gardasee zu fahren. Nachdem auch Hopsing (Animal) kurzfristig Urlaub bekam machten wir uns am 22.04.15 um 8 Uhr bei Sonnenschein auf den Weg. Hopsing nahm seinen Radanhänger mit – so konnten wir Mädels noch das “kleine Schwarze” mit einpacken!Zwinkerndes Smiley In gemütlichem Tempo gings auf dem Radweg nach Vils und weiter nach Reutte. Bei Leermoos fanden wir an einem Bächlein eine Bank mit Blick auf die Berge und genossen unsere Brotzeit. Auf der bestens ausgeschilderten Via Claudia gings wieder weiter. Am Fernpass warteten die Höhenmeter auf uns. Am “schönen Ausblick” fuhren wir vorbei – da wir noch einiges an km vor uns hatten. An der Hauptstraße fuhr Hopsing dann die Teerstraße mit seinem Anhänger nach Nasereith runter. Karin u. Hetti überredeten mich mit ihnen zu kommen – ich wollte erst auch Teerstraße fahren – aber dieser “Gruppenzwang”Zwinkerndes Smiley. Also Straße überqueren und ich dachte schon statt Trailabfahrt müssen wir noch ein paar Höhenmeter machen?! Aber die Abfahrt kam und weiter unten im Tal mussten wir unsere Räder ca. 50 Meter im tiefen Schneematsch schieben!! In Nasereith wartete Hopsing schon auf uns und schon gings auf dem Radweg weiter. Hetti u. Karin hatten ziemliche “Schwierigkeiten” mit dem Sattel (bei mir gings halbwegs) – aber da müssen wir durch!! In Tarenz machten wir dann eine Kaffee-Kuchen-Pause. Ein Gast sagte uns bis nach Pfunds wären es noch ca. 40 km. (Hopsings Etappenziel). Dann wieder rauf auf den unbequemen Sattel! In der Ortschaft Thoesens machten wir dann Halt beim “Wilden Mann”! Inzwischen war es schon nach 18 Uhr und wir wussten nicht wie viel km es nach Pfunds sind – also fragte Hopsing nach Zimmer! Nach einem guten Essen machten wir uns bald auf den Weg in unsere Betten!!
 
2 Tag. Ziel Gerdi in Nals: 139 km, 19.92 kmh, 1207 HM, 6:58 Zeit
Nach dem Frühstück starteten wir um 9 Uhr zu unserem 2. Etappenziel: Gerdi. Hopsing ist mit seiner anderen Radelgruppe immer in Frühjahr bei Gerdi u. Rudi in Nals.  Wieder hatten wir herrlichen Sonnenschein (ja wenn Engel reisenZwinkerndes Smiley). Die Fahrt ging weiter auf dem Via Claudia Radweg. Bis Pfunds waren es noch 14 km und wir machten uns auf den Weg in die Schweiz. Vor Martina (CH) mussten wir durch einen Tunnel! Hopsing voran, Hetti gab mit ihrem 27er Gas und für Karin u. mich war es ganz schön “tricky”. An der Grenze durften wir weiter rollen und schon konnten wir den Reschenpass hochkurbeln. Auf der Norbertshöhe war Sammelstop. Dann gings an die Abfahrt nach Nauders und weiter am Reschensee entlang. In Burgeis machten wir eine Brotzeitpause! Dann aber hatten wir eine laaaange Abfahrt Smiley. In Glurns mussten wir durch eine “Sprenkleranlage” und es erwischte uns “eisigkalt”. (3xGekreische!!!) Landschaftlich war es ein Highlight!! Nach einer Kaffeepause machten wir uns auf den Weg nach Meran. Wir waren überwältigt – wir fuhren durch blühende ObstgärtenSmileySmiley und konnten uns gar nicht “sattsehen” an dieser “Traumlandschaft”! In Meran hatte Hopsing in der Fußgängerzone ein hübsches Plätzchen für uns gefunden. Wir genossen unser Bier und neben uns rauschte ein kleines Bächlein. (Was braucht man mehr?Zwinkerndes Smiley) Nun hatten wir noch ca. 14 km nach Nals zu unserem 2. Quartier. Wir waren begeistert von “Hotel Mehrhauser” – wirklich zum Empfehlen! Rudi begrüßte uns recht herzlich und sagte Hopsing er soll uns doch draußen auf der Terrasse ein Bier zapfen! Nach einer Dusche machten wir uns auf den Weg zu einer Pizzeria (lt. Hopsing gibt es dort die besten Pizzas) und so war es auch. Hotel super, Pizza super Smiley .
 
3. Tag. Ziel Gardasee: 121 km, 21.60 kmh, 279 HM, 5:37 Zeit
Im Hotel Mehrhauser wurden wir mit einem köstlichen Frühstück verwöhnt. Nach einer langen Verabschiedung von Rudi u. Gerdi (Grüß mir die Burschen) führte uns unser “ortskundige Führer” Hopsing wieder auf den Radweg weiter nach Bozen. Eigentlich wollte uns Hopsing noch den Mausiplatz in Bozen zeigen aber für eine Pause war es uns noch zu früh. Wieder hatten wir herrlichsten Sonnenschein und ca. 26°. Smiley An einer Straßenüberquerung stieg schnell ein Autofahrer aus seinem Auto und musste unbedingt Hopsings Anhänger fotografieren! Nach dem Fotostop konnten wir wieder weiterrollen. Der Radweg war einfach super! Hopsing machte uns schön Windschatten. Aber auch ein Hopsing muss mal “austreten” und schickte uns Mädels weiter. Aber für Hetti mit ihrem 27er Rad kein Problem sie rollte und Karin u. ich versteckten uns in ihrem “Windschatten”. Nach 72 km machten wir in Trento unsere 1. Pause auf der Piazza del Duomo. Auf diesem Platz war letztes Jahr die Abfahrt bei der Alpencross an dem Hopsing teilnahm. Nach der Pause machten wir uns dann wieder auf den Weg – Gardasee ruft! In Rovereto an einer Umleitung mussten wir kurz anhalten – und wir wurden von 2 (guterhaltenen sportlichen) Rentnern angesprochen! Sie sahen uns gestern in Meran! (Hopsings Radanhänger fällt auf!!). Jetzt kamen noch ein paar Höhenmeter aber bald waren wir oberhalb des Gardasees. An einem Aussichtspunkt machten wir noch ein Foto mit Blick auf den Gardasee und schon gings an die Abfahrt nach Torbole – Villa Franca. Um 16.15 Uhr kamen wir dort an. Aber leider hatte Christian kein Quartier für heute Nacht – bucht aber gleich für Samstag- Zimmer für uns. Natürlich tranken wir noch ein Weizenbier im Garten und staunten über die Umbauten (jetzt mit Hallenbad u. Wintergarten) alles vom Feinsten! (gelungene Renovierung) Wir verabschiedeten uns und Hopsing führte uns zum Hotel Baja Azzura (beim Tunnel). Wir checkten ein und machten uns bald auf den Weg am See zur Pizzeria Al Porto. (wie in alten Gardaseeradlzeiten).
 
4. Tag. Erholung
Nach dem Frühstück zogen wir in die Villa Franca um. Wir stellten unser Gepäck ab. Eigentlich wollten wir am Pool faulenzen und uns sonnen – aber das Wetter ließ es nicht zu also gingen wir Shoppen, Minigolfen u. spielten Uno. Karin, Hetti u. Hopsing besorgten noch Brotzeit u. Bier für die morgige Zugfahrt. Um 19 Uhr gab es in der Villa Franca noch ein 5-Gänge-Menü!! Es war superlecker!!
 
5. Tag Ziel Rovereto-Bahnhof: 19 km, 17,67 kmh,  260 HM, 1:05 Zeit
Kurz nach 8 Uhr nach dem Frühstück und Verabschiedung von Aldo u. Christian machten wir uns auf den Weg nach Rovereto zum Zug. In Torbole mussten wir dann die ersten Höhenmeter hochfahren und schon gings auf dem Radweg weiter. An einer Stelle waren etliche Glassplitter auf dem Weg – aber wir hatten Glück und keine Scherbe eingefahren! Nach einer guten Stunde gelangten wir zum Bahnhof und hatten noch etwas Zeit bis der Zug einrollte. Dann wurde es aufregend. Hopsing hatte die Bahnkarten mit Radreservierung schon dabei – Karin half Hopsing mit dem Anhänger –Hetti u. ich suchten die nächste Radreservierung. Irgendwie schafften wir es unsre Räder zu befestigen. Jetzt hatten wir uns einen Prosecco verdient und wir ließen die Korken knallen. Später gab es noch Landjäger, Wurst, Käse u. Brot und Bier. In Insbruck mussten wir von Gleis 6 zu Gleis 21 in ca. 6 Minuten zum Zug nach Garmisch. Aber es klappte wie am Schnürchen. Dann nochmals umsteigen in Reutte in 4 Minuten – aber als eingespieltes Team klappte wieder alles. Nun saßen wir endlich im Zug nach Nesselwang.
Danke Hopsing für den Anhänger und die tolle Führung! Danke Karin für die tolle Idee!
Wir hatten eine Traumtour bei Traumwetter Smiley auf der gut beschilderten Via Claudia auf tollen RadwegenSmiley